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Immobilien in Frankreich

Immobilien in Deutschland


Besonders in Süddeutschland wird seit langer Zeit die Solarenergie auch für Privathäuser genutzt. Eine Vorreiterrolle spielte bei der Entwicklung die Region am Kaiserstuhl. Das sonnenverwöhnte Badische Land eignete sich für den Einsatz von Solaranlagen bereits zu Zeiten, als Solarelemente noch nicht die Effizienz der heutigen Solartechnologie hatten.
Inzwischen sind Solaranlagen effektiver geworden, der Wirkungsgrad der Komponenten hat sich erhöht und somit ist der Einsatz von Sonnenkraft in fast allen Regionen lohnend.
Die Solarregion um Freiburg sind bedeutend für die Entwicklung und die praktische Anwendung in der Energiegewinnung durch Sonnenkraft.

Auch auf der benachbarten Französischen Seite des Rheins nutzen viele Haushalte Sonnenenergie. Solarthermie erwärmt Brauchwasser und unterstützt Heizanlagen in vielen Immobilien. Im Gegensatz zum Süden Frankreichs sind im Elsass die meisten Häuser mit einer Zentralheizung ausgestattet. Diese kann durch den Einsatz der Sonnenkraft unterstützt werden.
Immobilien in Südfrankreich hingegen verfügen, wie in vielen Ländern am Mittelmeer, nur selten über technisch anspruchsvolle Heizungen. Für Wärme sorgen dort in den wenigen kalten Monaten meist einfache Elektroheizungen oder Wärmepumpen in Form einer Klimaanlage, die quasi "rückwärts" laufend für eine ausreichende Raumtemperatur sorgen.

Nach underer deutschen Energiephilosophie mag diese Heizmethode für einen Aufschrei des Entsetzens führen, gilt doch das Heizen mit Strom aus deutscher Sicht als ökologische Sünde. Aber Klimaanlagen im Heizmodus verbrauchen je nach Aussentemperatur nur etwa die Hälfte bis einem Drittel des Stroms eines vergleichbaren Elektroradiators.
Unterstützt wird diese Heizmethode durch eine weitere sehr einfache Heiztechnologie, den sogenannten Petrol-Ofen. Dies ist ein relativ kleines, primitiv erscheinendes Heizgerät, das mit Leistungen um die 2 bis 3 KW schnell, effizient und sehr einfach arbeitet. Ein Brennstoff in Form gereinigten Petroleums wird in einem Glaskolben über einen Glühstrumpf verbrannt und wärmt mittels Reflektor den Bereich vor diesem Ofen. Das Gerät ist vergleichbar mit Campingheizungen, arbeitet ohne Kamin, was wegen des geringen Verbrauchs und der daher resultierenden geringen Abgasmenge durchaus möglich ist.
Aus ökonomischer Sicht ist es eine nahezu geniale Lösung. Für den Betrag, der für eine Zentralheizung aufzuwenden wäre, kann man vermutlich ein Leben lang mit Petrol heizen. Ökologisch scheint diese Lösung nur auf den ersten Blick verwerflich. Betrachtet man den Raumbedarf einer modernen Heizanlage für ein Einfamilienhaus inclusive eines Öl- oder Gaslagers sowie der Heizkörper in den Wohnräumen, stellt man schnell fest, dass in den oft relativ kleinen Häusern, wie sie in Südfrankreich der Standard sind, ein zusätzlicher Raum gebaut werden müsste. Auch das kostet Ressourcen. Gerne wird vernachlässigt, dass die Produktion jedes einzelnen Elements, ob Solarheizung oder herkömmliche Technologie, ebenfalls Energie und Rohstoffe kostet.
Rechnet man alles zusammen, wird die kombinierte Heizmethode von Wärmepumpe und Petrolofen gar nicht so schlecht abschneiden.


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